
Die Sauerstoff-Messung:
Sauerstoff kann den Mikroorganismen im Meeresboden zur Umsetzung organischer und anorganischer Verbindungen dienen, die meist aus abgestorbener Biomasse stammen. Zusammen mit anderen Messdaten können die Wissenschaftler mit diesen Sauerstoff-Werten die Geschwindigkeit der Stoffumsetzung am Meeresboden bestimmen. Diese Werte sind wichtig für die Gesamtbilanzierung des globalen Kohlenstoffkreislaufs und letztendlich relevant für die Abschätzung der Klimaentwicklung.
Die Sonden sind so genannte optische Messsonden (Optoden). Das Messprinzip beruht darauf, dass der im Meerwasser gelöste Sauerstoff mit einem speziellen Farbstoff reagiert, der an der Spitze der Sonde eingelagert ist. Eingestrahltes Licht bringt diesen Farbstoff zum Leuchten (Lumineszenz). Ist viel Sauerstoff vorhanden, verringert sich die Leuchtkraft. Die Messelektronik erfasst die Lichtmenge und berechnet die entsprechende Sauerstoffkonzentration.
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