
Die Bremer Forscher hatten schon vor längerer Zeit Kontakte zu der Bremer Schule geknüpft, weil sie Interesse an einer Zusammenarbeit hatten. Jetzt kam die Chemie- und Physiklehrerin Frau Dr. Sabine Otto mit ihrer Chemie-Klasse, um ein Schulexperiment der anderen Art zu wagen.
Frau Prof. Dr. Boetius und Pressesprecher Dr. Manfred Schlösser begrüßten die Gäste im Hörsaal und gaben erste Einblicke in die Arbeitsweise der Meereswissenschaftler auf einem kleinen Rundgang durch das Institut. Dabei ging es um Fragen wie "Wie plane ich eine Expedition? " bis zu "Was sind das denn für merkwürdige Geräte?"
Im Hörsaal schilderte Antje Boetius dann den jungen Zuhörern die Hintergründe, wieso es sich lohnt, so aufwendige Untersuchungen im Meer zu machen. Dabei ging es locker zu;mit einem Frage-und Antwortspiel, bei dem die Schüler ihr Wissen zeigen konnten, diskutierten sie, wie der Treibhauseffekt mit dem Methan zusammenhängt und welche Rolle die Mikroorganismen dabei spielen. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr beeindruckt, als sie hörten, dass viele dieser Zusammenhänge erst seit ein paar Jahren bekannt sind und dass die Bremer Forschungsinstitute hier weltweit führend sind.
Trotz der langen Zeit waren die Diskussionen bis zum Schluss sehr lebhaft. Wenn alle Bremer Schülerinnen und Schüler so gut vorbereitet sind, sollte der nächste PISA-Test keine Hürde sein. Das Max-Planck-Institut wird auch in Zukunft für solche Art von Experimenten zur Verfügung stehen.
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