Laura Johanna Gebhard

Max-Planck-Forschungsgruppe Archaea Virologie

MPI für Marine Mikrobiologie
Celsiusstr. 1
D-28359 Bremen

Raum: 

2128

Telefon: 

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For­schungs­in­ter­es­sen

Membranvesikel spielen eine wichtige Rolle in allen drei Domänen des Lebens, jedoch ist wenig über ihre Funktion und den Mechanismus ihrer Entstehung in Archaeen bekannt. Erdmann et al., (2017) entdeckten einen neuartigen Typ von Membranvesikel, Plasmidvesikel oder PVs genannt, welche Ähnlichkeiten zu den Kapsiden von Viren aufweisen und als Vektor für den genetischen Transfer (eines Plasmids) zwischen Haloarchaeen dienen. Der DNA Transfer in Kapsid Strukturen zwischen Wirtszellen wurde bisher nur für Viren beschrieben. Das sich autonom replizierende Plasmid (pR1SE), verpackt in Membranvesikeln welche plasmid-encodierte Proteine enthalten, könnte daher eine Vorstufe in der Evolution einiger Viren darstellen.

Meine Doktorarbeit befasst sich hauptsächlich mit dem Entstehungsmechanismus von Membranvesikeln in Haloarchaeen und wie der DNA-Transfer zwischen den Zellen in dieser neuen Art von Vesikeln funktioniert.

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