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Molekulare Ökologie Kerngruppe

Willkommen in der Molekularen Ökologie

Lan­ge be­vor Pflan­zen und Tie­re sich ent­wi­ckelt hat­ten, präg­ten ein­zel­li­ge Mi­kro­or­ga­nis­men das Ge­sicht un­se­rer Erde und blie­ben seit­dem es­sen­ti­ell wich­tig für die Be­wohn­bar­keit un­se­res blau­en Pla­ne­ten. Nu­kle­in­säu­re-ba­sier­te Tech­ni­ken öff­nen heute das Tor zur Ent­de­ckung der vol­len Di­ver­si­tät ma­ri­ner Mi­kro­or­ga­nis­men. Mit Me­tho­den der Kul­ti­vie­rung wurden bisher ei­ni­ge tau­send Arten von Bacteria und Archaea be­schrie­ben, jedoch finden wir die mo­le­ku­la­ren Fin­ger­ab­drücke von Mil­lio­nen von Mi­kro­or­ga­nis­men in der Umwelt. Obwohl die Hoch­durch­satz-Se­quen­zie­rung schnell viel Information zum Ar­ten­reich­tum und zur Ar­ten­ver­tei­lung liefert, bleibt die Quan­ti­fi­zie­rung ein­zel­ner Spe­zi­es in der Um­welt eine Her­aus­for­de­rung. Wir ver­wen­den die Fluo­res­zenz-in-situ-Hy­bri­di­sie­rung für die mi­kro­sko­pi­sche Iden­ti­fi­zie­rung von ein­zel­nen Zel­len und ih­re Lo­ka­li­sie­rung in der Um­welt. Ver­glei­chen­de Ge­nom­ana­ly­sen und das Ver­fol­gen der Aufnahme von Sub­straten er­lauben uns die phy­sio­lo­gi­sche Rol­le und das bio­che­mi­sche Po­ten­ti­al von nicht-kul­ti­vier­ten Bacteria und Archaea ab­zu­lei­ten. Un­ser Ziel ist es, über die quan­ti­ta­ti­ve Be­schrei­bung von mi­kro­bi­el­len Ge­mein­schaf­ten hinaus zu ge­hen. Wir tref­fen Vor­aus­sa­gen über die ökologische Ni­sche ma­ri­ner Mi­kro­or­ga­nis­men und tes­ten die­se Hy­po­the­sen in der Um­welt, in­dem wir ta­xo­no­mi­schen Grup­pen Funk­tio­nen im jeweiligen Habitat zu­ordnen.

>> Mitarbeiter
© K. Büttner / MPI-MM
>> Forschung
© J. Barrero-Canosa / MPI-MM
>> Schlüsseltechnologien
© A. Ellrott / MPI-MM
>> Publikationen
© D. Meier / MPI-MM
 
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