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Forschungsgruppe Mikrosensoren

 

Überblick

Die Arbeitsgruppe Mikrosensoren untersucht mit Hilfe räumlich hochauflösender Techniken die Arbeitsweise von mikrobiellen Lebensgemeinschaften in Sedimenten, mikrobiellen Matten und Biofilmen. Mit nadelähnlichen Mikrosensoren und planaren Optoden (optische Sensoren) wird die Dynamik von Substraten mit einer räumlichen Auflösung im Bereich von microns und mit einer zeitlichen Auflösung im Bereich von Sekunden festgehalten. Die Mikrosensoren haben an der Spitze eine Größe von 5 microns und erfassen aufgrund dessen während der Messung die Situation bei ungestörten Verhältnissen. Die quantitive Mikroautoradiographie (ß-Imaging) besitzt dabei die räumliche Auslösung, nicht aber die zeitliche.
Die Hauptthemen sind die Regulation der Kreisläufe von Sauerstoff, Schwefel und Kohlenstoff durch die vorrangigen mikrobiellen Prozesse.
 
Die Studienobjekte sind:
· Mikrobielle Matten
· Tiefseesedimente
· porös-sandige intertidale Platten
· Korallen und Foraminiferen
· Biofilme in Frisch- und Seewasser
Die Prozesse, die untersucht werden, sind die:
· Photosynthese
· Kalzifikation
· Sulfatreduktion
· Sulfidoxidation
· Nitrifikation
· Denitrifikation
 
 
 
Massentransferphänomene werden als regulatorischer Faktor für die Prozessraten - wie zum Beispiel die Advektion bei Bioventilation, Strömungen und Tiden - betrachtet.

Die Forschung wird teilweise durch die Weiterentwicklung der Technologie vorangetrieben. Gleichzeitig werden neue Sensoren und Messtechniken laufend aus der Forschung heraus entwickelt.
 
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