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Abteilungen

 

Abteilung Biogeochemie

Biogeochemie Abteilungsbild

Die Abteilung Biogeochemie unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel Kuypers beschäftigt sich mit den mikrobiellen und geochemischen Prozessen, die die bioaktiven Stoffkreisläufe im Meer steuern. Mit Hilfe einer Vielzahl von Methoden aus der Geochemie, Mikrobiologie und Modellierung untersuchen die Forscher der Abteilung Biogeochemie, wie diese Prozesse funktionieren und sich global auswirken.

Sie wollen jene mikrobiell beeinflussten Vorgänge genau verstehen, die den Ozean und das Klima formen und unverzichtbar für Vorhersagen zukünftiger Veränderungen sind.

Abteilung Mikrobiologie

Bild Mikrobio/MPIMM

Die Abteilung Mikrobiologie, geleitet von Prof. Dr. Friedrich Widdel, erforscht die Physiologie und Vielfalt aquatischer Bakterien. Besonders interessieren sich die Forscher hier für jene Mikroorganismen, die am Kohlenstoff-, Stickstoff-, Schwefel- und Eisen-Kreislauf beteiligt sind. Dazu isolieren sie diese Bakterien im Labor. So können sie anschließend unter streng kontrollierten Bedingungen untersucht werden.

Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Molekulare Ökologie. Forschungsschwerpunkte sind der anaerobe Abbau langlebiger Substanzen wie Kohlenwasserstoffe und die Physiologie von sulfatoxidierenden und –reduzierenden Bakterien.

Abteilung Molekulare Ökologie

Molekulare Ökologie Bild

In der Abteilung Molekulare Ökologie wird unter der Leitung von Prof. Dr. Rudolf Amann in verschiedensten Ökosystemen geforscht – in benthischen Lebensräumen, von den permeablen Küstensedimenten bis zu den Hydrothermalquellen der Tiefsee, ebenso wie in pelagischen Gebiete, vom Schelf bis in den offenen Ozean.

Ein Schwerpunkt der Forschung liegt dabei auf der Nordsee und dem Wattenmeer.

Forschungsgruppen:   Molekulare Ökologie    Mikrobielle Genomik

Abteilung Symbiose

Abteilung Symbiose

Die Abteilung Symbiose unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Dubilier untersucht die Biologie und Ökologie der engen Verbindungen von Bakterien und Eukaryoten.

Die Ab­tei­lung Sym­bio­se un­ter­sucht die Bio­lo­gie und Öko­lo­gie der Le­bens­ge­mein­schaf­ten zwi­schen Bak­te­ri­en und Eu­ka­ryo­ten. Der Schwer­punkt liegt auf ma­ri­nen In­ver­te­bra­ten, die in che­mo­syn­the­ti­schen Ha­bi­ta­ten wie den Hydro­ther­mal­quel­len, kal­ten Quel­len und den sul­fid­rei­chen Küs­ten­sedi­men­ten le­ben.

Arbeitsgruppe Mikrosensoren

Bild Mikrosensoren

In der Arbeitsgruppe Mikrosensoren werden unter der Leitung von Dr. Dirk de Beer elektrochemische und optische Mikro-Messfühler entwickelt.Diese erfassen in Sedimenten und anderen natürlichen Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen (Biofilme, Mikrobenmatten) die räumliche Verteilung sowohl von Sauerstoff, Stickstoffverbindungen, Schwefelwasserstoff und anderen Substanzen als auch die von Licht - und das mit einer hohen räumlichen Auflösung im Mikromaßstab von 0,01 bis 0,1 Millimeter.

Die Haupt­the­men sind die Re­gu­la­ti­on der Kreis­läu­fe von Sau­er­stoff, Schwe­fel und Koh­len­stoff durch die vor­ran­gi­gen mi­kro­bi­el­len Pro­zes­se.

HGF MPG Brückengruppe für Tiefseeökologie und -Technologie

Bild-HGF MPG

Die HGF-MPG Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und –Technologie un­ter der Lei­tung von Prof. Dr. Ant­je Boe­ti­us be­schäf­tigt sich mit der Struk­tur, der Dy­na­mik und der Ent­ste­hung un­ter­schied­li­cher mi­kro­bi­el­ler Ha­bi­ta­te. Die­se Ha­bi­ta­te rei­chen von Ge­zei­ten­zo­nen und san­di­gen Se­di­men­ten über Ko­ral­len­rif­fe bis zu Me­than-Quel­len, Schlamm­vul­ka­nen und Tief­see­bö­den. Neu ent­wi­ckel­te Mee­res­tech­no­lo­gie hel­fen, wich­ti­ge ha­bi­tat­prä­gen­de Fak­to­ren, zum Bei­spiel Stoff­trans­port und En­er­gie­fluss, so­wohl in situ wie auch ex­pe­ri­men­tell zu un­ter­su­chen.

Die Tief­see-Brü­cken­grup­pe des MPIMM und des Al­fred-We­ge­ner-In­sti­tuts für Po­lar und- Mee­res­for­schung (AWI) in Bre­mer­ha­ven ver­eint die be­ein­dru­cken­den Mög­lich­kei­ten des AWI im Be­reich der Er­for­schung po­la­rer Le­bens­räu­me und der Tief­see-Lang­zeit­be­ob­ach­tu­nen mit der Ex­per­ti­se des MPIMM auf dem Ge­biet der ma­ri­nen Mi­kro­bio­lo­gie, der mo­le­ku­lar­bio­lo­gi­schen Me­tho­den­ent­wick­lung so­wie der in situ Sen­so­rik.

MARUM MPG Brückengruppe Marine Glykobiologie

Bild Abteilung Glykobiologie

Die Brückengruppe Marine Glykobiologie unter der Leitung von Dr. Jan-Hendrik Hehemann und in Zusammenarbeit mit dem marum in Bremen beschäftigt sich mit bestimmten Zuckern, den sogenannten Polysacchariden, die in Algen enthalten sind. Diese Polysaccharide können einen wichtigen Faktor im marinen Kohlenstoffkreislauf darstellen – sie haben massiven Einfluss darauf, wieviel Kohlenstoff im Ozean gespeichert werden kann.

Dennoch ist nur wenig über den Aufbau und die bakterielle Zersetzung der Polysaccharide bekannt. Das zu ändern haben sich Jan-Hendrik Hehemann und seine Gruppe zum Ziel gesetzt.

ICBM-MPI Brückengruppe für Marine Geochemie

Bild Marine Geochemie

Die Brückengruppe für Marine Geochemie unter Leitung von Prof. Dr. Thorsten Dittmar und in Zusammenarbeit mit dem ICBM in Oldenburg strebt nach einem besseren Verständnis der globalen Elementkreisläufe mit Hilfe molekularer Techniken. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung gelösten organischen Materials (DOM). Die Beziehung zwischen Struktur und Funktion von gelöstem und anderem organischen Material ist der Schlüssel zu wichtigen Erkenntnissen über die Gegenwart und Zukunft unserer Erde.

Jüngste Fortschritte in der analytischen Chemie erlauben die Charakterisierung von DOM auf molekularem Niveau in bisher ungekannter Genauigkeit, und eröffnen neuartige Einblicke in dessen Quellen und Geschichte.

Marine Isotopengeochemie-Gruppe

Bild Marine Isotopengeochemie

Die Forschungsgruppe Marine Isotopengeochemie unter Leitung von Dr. Katharina Pahnke-May und in Zusammenarbeit mit dem ICBM in Oldenburg nutzt radiogene Isotope, um die Herkunft und Transportwege von Wassermassen und terrigenem Material zu verfolgen und zu entschlüsseln.

Die Messung dieser Isotope im Meerwasser gibt Aufschluss über Prozesse und Wassermassenverteilungen im heutigen Ozean, während die Untersuchung von fossilen marinen Sedimenten Einblicke in die Veränderungen von Ozeanzirkulation und Sedimenttransport im Zusammenhang mit Klimaschwankungen in der Vergangenheit erlaubt.

 
 
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