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Antje Boetius erhält die Vernadsky-Medaille 2018

10.04.2018

für ihre bahnbrechenden Beiträge im Bereich der Biogeowissenschaften und ihre herausragende Forschung über den Methanstoffwechsel und den marinen Kohlenstoffkreislauf.

 

Die Vladimir-Ivanovich-Vernadsky-Medaille wird von der European Geosciences Union (EGU) seit 2003 in Anerkennung der wissenschaftlichen Errungenschaften Vernadskys in der Mineralogie und Geochemie verliehen. Sie ehrt Wissenschaftler für ihre außergewöhnlichen Beiträge im Fachgebiet der Biogeowissenschaften. Antje Boetius ist die erste weibliche Preisträgerin.

Prof. Dr. Antje Boetius erhält die diesjährige Vernadsky-Medaille für ihren "wegweisenden Beitrag zu unserem Wissen über Tiefsee-Ökosysteme, der das Forschungsgebiet der Geomikrobiologie zweifellos nachhaltig beeinflusst", so der Verleihungstext der EGU. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit fungiert Boetius auch als Beraterin und Betreuerin, Herausgeberin und Unterstützerin guter Wissenschaftskommunikation. Dadurch hat sie das öffentliche und politische Bewusstsein für die Biogeowissenschaften gesteigert und geschärft. "Durch ihre wissenschaftliche Innovation, wissenschaftliche Koordination und Integration und beispielhafte Öffentlichkeitsarbeit ist sie eine Koryphäe der geomikrobiologischen Gemeinschaft."

Die Preisverleihung fand am 10. April 2018 bei der EGU-Generalversammlung in Wien statt. Anlässlich der Verleihung hält Boetius einen Vortrag zum Thema "Wie Umweltbelastungen auf Lebensgemeinschaften des Meeresbodens wirken: Versauerung, Sauerstoffmangel und Bergbau".

Vernadsky-Medaille Verleihung an A. Boetius
Prof. Antje Boetius (links) bei der Verleihung der Vernadsky Medaille durch Giuliana Panieri, EGU Biogeosciences Division President (rechts), auf der EGU-Ge­ne­ral­ver­samm­lung. Boetius ist Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Leiterin der HGF-MPG-Forschungsgruppe für Tiefseeökologie und Technologie am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und am AWI. (Bildquelle: Franz Pfluegl/AWI).
 
 
 
 

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