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HGF MPG Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und -Technologie

 

News

Josi Rapp hat am 14.9. erfolgreich ihre Doktorarbeit verteidigt. Herzlichen Glückwunsch! Sie ist nun Postdoc an der UWASH School of Oceanography.

Antje Boetius erhält den Deutschen Umweltpreis. Herzlichen Glückwunsch!

Neuste Publikationen

Rapp et al. (2018) Effects of ice-algal aggregate export on the connectivity of bacterial communities in the central Arctic Ocean. Frontiers in Microbiology. 9:1035. [link]

Laso-Pérez et al. (2018) Establishing anaerobic hydrocarbon-degrading enrichment cultures under strictly anoxic conditions. Nature Protocols, 13(6):1310-1330. [link]

The HGF MPG Research Group.
Die HGF MPG Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und -Technologie.

Überblick

Seit dem 1.12.2009 bilden die MPI Gruppe "Mikrobielle Habitate" und die AWI Gruppe "Tiefsee" die Helmholtz - Max Planck Brückengruppe für Tiefseeökologie und Technologie. Weitere Informationen zu den Arbeiten der Brückengruppe am AWI können Sie hier finden.

Ein Habitat ist der Lebensraum von Populationen, Arten oder Gemeinschaften von Organismen, die an dessen physikalisch-chemisch-biologische Gegebenheiten angepasst sind. Unsere Forschungsgruppe beschäftigt sich mit der Struktur, der Dynamik und der Entstehung unterschiedlicher mikrobieller Habitate in Gezeitenzonen, sandigen Sedimenten, Korallenriffen, an Methan-Quellen und Schlammvulkanen sowie in Tiefsee-Sedimenten. Ziel ist es, Strukturen zu verstehen und somit Veränderungen in den Ökosystemen zu erfassen. Dazu untersuchen wir bestehende mikrobielle Populationen in ihren Habitaten und Nischen, sowie Veränderungen in Biodiversität und Verteilung in Folge von äußeren Einflüssen. Wir erstellen quantifizierte Einblicke in die Struktur von Ökosystemen, untersuchen die vorherrschenden biogeochemischen Flüsse und Variationen in der mikrobiellen Biodiversität in den passenden räumlichen und zeitlichen Maßstäben.

Die Analyse wichtiger Habitat-prägender Faktoren wie zum Beispiel Stofftransport und Energiefluss wird mittels neu entwickelter Meerestechnologien in situ wie auch experimentell durchgeführt. Zusammen mit der Mikrosensor Gruppe entwickeln und verbessern wir spezielle Technologien, um die Quantifizierung von Nährstofftransport und anderen relevanten Faktoren in den mikrobiellen Habitaten zu ermöglichen. Die biogeochemischen Daten und dazu gehörigen Biodiversitätsstudien werden schließlich mit der Untersuchung der mikrobiellen Funktionen in ihrem Habitat verknüpft, was wir in Zusammenarbeit mit den Abteilungen Mikrobiologie und Molekulare Ökologie unternehmen.

Gruppenleiterin

HGF MPG Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und -Technologie

Prof. Dr. Antje Boetius

MPI für Marine Mikrobiologie
Celsiusstr. 1
D-28359 Bremen

Raum: 

1337

Telefon: 

+49 421 2028-860

Prof. Dr. Antje Boetius
Ice Cores
EXPEDITIONEN
Wissenschaftler nehmen Eiskerne während einer Forschungsreise in die Arktis. Jedes Jahr fahren einige Mitglieder aus unserer Gruppe auf Expedition und sammeln Proben von überall her. Die Ziele reichen von sandigen Küstengebieten über warme und kalte Korallen bis zu Tiefsee-Sedimenten einige tausend Meter unter dem Meeresspiegel.
Bild von Josephine Rapp
lander
TECHNOLOGIE
Zu den von uns verwendeten in situ Geräten, die meist von Bord eines Schiffes gesteuert werden, gehören Lander (Bild), Multi-Corer, Sedimentfallen, Planktonnetze, und ROVs. Außerdem unterhalten wir weitere in situ Infrastruktur, die sich permanent auf See befindet und zumeist an Bojen entlang der gesamten Wassersäule befestigt ist. Dabei handelt es sich um verschiedene Sensoren, um physikalische und chemische Meeresparameter zu überwachen, sowie Geräte wie Sedimentfallen, um sinkende biotische und abiotische Teilchen einzufangen und zu präservieren.
Bild von Josephine Rapp
AOM consortium
FORSCHUNG
Wir erforschen unter anderem thermophile Konsortien, die aus anaeroben Methan-oxidierenden Archaean (ANME-1; rot) und ihren Partnerbakterien (HotSeep-1; grün) bestehen. Diese Konsortien wurden in den Sedimenten des Guaymas Basin, Golf von Kalifornien, gefunden und daraus angereichert. Hier sind die Zellen mit CARD-FISH angefärbt, eine Standardmethode der molekularen Ökologie, um spezifische Organismengruppen zu identifizieren. Das Bild wurde mit einem konfokalen Fluoreszenz-Laser Scanning Mikroskop erstellt.
Bild von Viola Krukenberg
 
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