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Antje Boetius erhält die Gaußmedaille der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft

08.05.2017

Die Bremer Professorin erhielt am 5. Mai 2017 die Gaußmedaille der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft

 

 

Antje Boetius, Leiterin der Forschungsgruppe HGF MPG Brü­cken­grup­pe für Tief­see-Öko­lo­gie und -Tech­no­lo­gie am Bremer Max-Planck-Institut, erhielt am Freitag die Carl-Friedrich-Gauß Medaille der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) verliehen. Die BWG würdigt damit ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Tiefseeökologie.

„Frau Boetius hat durch die Erforschung von Tiefseeökosystemen mit Unterwasserrobotern wissenschaftliches Neuland betreten“, heißt es im dazugehörigen Urkundentext. „Frau Boetius gehört zu den hochkarätigen Wissenschaftlerinnen, die technisch herausfordernde Expeditionen in unbekannte Regionen unseres Planeten mit präziser Laborarbeit verbinden und über die Fähigkeit verfügen, ihre Forschungsergebnisse in einen globalen Kontext zu stellen.“

Wir gratulieren Antje Boetius ganz herzlich und freuen uns schon auf viele weitere Jahre der spannenden Forschung! Denn wie sagte sie selbst in ihrer Dankesrede am Freitag? „In der Tiefsee denkt man anders über die Erde nach.“

 

Die Carl Friedrich Gauß-Medaille wird jährlich im Rahmen der Feierlichen Jahresversammlung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft vergeben. Mehr Information finden Sie hier.

 

Antje Boetius bei der Verleihung der Gaußmedaille 2017 in Braunschweig.
Preisträgerin Antje Boetius (Bildmitte) mit Laudatorin Antje Schwalb (links) und den Gastrednern Dirk Notz (2.v.l.), Martin Visbeck und Daniela Jacob bei der Verleihung der Gaußmedaille 2017 im Braunschweiger Altstadtrathaus. (Quelle: Martin Visbeck)
 
 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

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